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Reisedokus



Seit einigen Jahren dokumentiert die MR-Filmproduktion exotische Reisen – oftmals in Schwellen- und Entwicklungsländern. Dort entstehen unter teilweise abenteuerlichen Umständen professionelle Dokumentarfilme, welche stets sehr nahe an die Menschen und deren Lebensumstände heran führen.


So entstand 2010 eine fesselnde Reportage ans Horn von Afrika, mehr als 4000 Kilometer quer durch Äthiopien – ein Trip von Tana-See, über die alte Kaiserstadt Gondar zum „Dach Afrikas“ ins Semien-Gebirge. Danach in die heilige Stadt Axxum, über das UNESCO-Weltkulturerbe der Felskirchen von Lalibela bis hinunter zu den Seen im großen Ostafrikanischen Grabenbruch mit der faszinierenden Tierwelt und den ethnischen Minderheiten.


2011 drehten die beiden Kameraleute vier Wochen inkognito in Myanmar, denn Journalisten erhalten keinen Zutritt in das von einer Militärjunta regierte Land. Mit dem Zug, auf offenen LKWs, dem Fahrrad oder auch auf Holzschiffen legte das Filmteam an die 4.500 Kilometer zurück und porträtierte neben der Vielfalt der buddhistischen Glaubenswelt auch das Leben der Bergstämme, der Fischer am Golf von Bengalen, der einfachen Leute auf dem Land und der „Giraffenhalsfrauen“ vom Stamme der Padaung.